Sie möchten gerne bei uns mitarbeiten?

Die Lamas und Alpakas werden Ihnen dankbar sein!

 

Sie gehen keine feste Verpflichtung ein, wir fragen im konkreten Fall immer nach, ob es gerade geht!

Halter, Züchter und andere helfende Hände, die gerne bei der Nothife mitarbeiten möchten, schicken folgendes Formular an die Vermittlungsstelle: Formular

Oder rufen Sie uns an!

Ansprechpartnerin bei allgemeinen Fragen:
Martina Wiede (Tel: 04180/837)

Vermittlungsstelle:
Wiltrud Bauer (Tel: 06821/1798025 oder dienstlich 6119)

 


Nottiere sollen bei uns nicht ohne Schutzvertrag vermittelt werden!

Der Vertrag wird zwischen vormaligem und zukünftigem Besitzer geschlossen und kann individuell angepasst werden.

Hier können Sie einen Beispielvertrag einsehen:

Schutzvertrag


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nothilfe sind in ganz Deutschland und auch in Österreich zu Hause.

Gerne sollten es noch mehr werden, da weite Bereiche nicht abgedeckt sind!

Aufgaben der Mitarbeiterinnen können sein

  • Information und Beratung vor Ort
  • Beurteilung eines Nottieres bezüglich Gesundheitszustand und Auftreten (Berserkergefahr!)
  • Organisation und Vorleistung von tierärztlicher Behandlung
  • Aufnahme eines Nottieres als Pflegestelle
  • Transport zu Pflegestelle /neuem Besitzer
  • Einschalten des Veterinäramtes
  • ...

Hier finden Sie verlässliche Informationen über die Haltung von
Lamas und Alpakas:

Immer wieder werden wir nach den rechtlichen Bestimmungen zu Haltungsbedingungen gefragt. Das qualifizierteste Blatt zu diesem Thema, auf das sich i.d.R. auch die Veterinärämter berufen, ist folgendes:

Merkblatt der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V zur Haltung von Neuweltkameliden
Nr. 131.8

Merkblatt

Konkrete rechtliche Bestimmungen gibt es leider nicht! Diese Empfehlungen sind nach dem Tierschutzgesetz von 2006 die alktuellsten, was man kriegen kann. Die Empfehlungen der TÄV für Zirkustiere sind von 2005 und demnach veraltet.

Desweiteren sind Alpakas mittlerweile längst landwirtschaftliche Nutztiere. Ein Alpaka wird als 0,08 Großvieheinheit gezählt, also benötigt nach Dreisatz (0,08 x 10000 / 1 = 800), ein Alpaka nach dieser Bestimmung 800 m2.

Vieheinheitenschlüssel

Scheren

Scheren gehört zur Gesundheitsvorsorge!

In der Haltung von Lamas und Alpakas ist Scheren ein wichtiges Thema. Immer wieder begegnen wir ungeschorenen Alpakas und Lamas, da die HAlter mit dem Scheren überfordert sind. Auch hält sich das Gerücht hartnäckig, man könne alle zwei Jahre scheren.
Das gilt NICHT für unsere Breitengrade!

 

Auch die Technik des Scherens ist mittlerweile ein Thema geworden.
Es gibt Scherer, die äußerst brutal mit ihren Tieren umgehen, sie an den Ohren und dem Schwanz herumheben, sie zu Boden zwingen, indem die Beine per Seilzug auseinander gezogen werden und sie strecken, dass die Gelenke knacken.

Das ist keine Behandlung im Sinne des Tierschutzes!

Es geht auch anders! In Deutschland werden gute Scherkurse angeboten, bei denen man eine tierschutzgerechte Technik des Scherens selbst erlernen kann.

Nach Auskunft von Veterinärämtern kann nicht tierschutzgemäßes Scherern und das wiederholte Verstoßen gegen Auflagen zu einem Arbeits- oder Haltungsverbot führen!

Tierschutzfachliche Stellungnahme zum Einsatz von Zwangsmitteln beim Scheren von Alpakas

Durch mangelnde Pflege völlig verkrümmte Zehen
 

Phönix, bekam zum ersten mal seit Jahren die Wolle ausgekämmt. Er war völlig verfilzt.

Ein Bild von einer Show! Das Alpaka rechts kann vor lauter Wolle nicht aus den Augen schauen. Die Schere würde helfen.
Das linke Tier hat von Natur aus weniger Wolle im Gesicht, da ist das kein Problem.

Hier die Anleitung für einen einfachen, kostengünstigen Scherstand für Pflegearbeiten, Impfungen und die tierschonende Schur im Stehen:

Anleitung zum Herunterladen:

Scherstand Bauanleitung


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